Samstag, September 30, 2006

Pädagogische Professionalität

Hallo Ihr Lieben!

Na dann will ich heute mal das Thema pädagogische Professionalität aufgreifen, weil es mich die Woche über immer wieder beschäftigt hat:

Erstens:

Anfang der Woche musste ich mir doch tatsächlich sagen lassen, dass nur DER Teil der weiblichen Bevölkerung in der Lage ist, pädagogisch wertvoll zu arbeiten, der bereits mindestens einem - besser natürlich mehreren - Kind(ern) das Leben schenkte. Da stellt sich mir nur die Frage: muss man Landwirtin sein, um eine wirklich gute Köchin zu werden ... oder hat nur ein Baumschulenbesitzer auch Zukunftschancen als Tischler... und was machen überhaupt die Damen und Herren, die sich in den Berufen tummeln, in denen eine solch hanebüchene These überhaupt keinen Nährboden findet?!

Und übrigens: wenn meine Eltern mir das VOR Beginn meiner Ausbildung gesagt hätten, dann wäre ich vermutlich direkt in die Produktionsphase eingestiegen ... andererseits: an Zielstrebigkeit und Fleiß hat es mir ja auch während meines Studiums immer wieder gemangelt. ;o)

Zweitens:

Die nächste Theorie - übrigens die selbe Quelle - besagt, dass ein Pädagogikstudium ganz UNwesentlich für die pädagogische Arbeit ist. ALLEIN Herz und Verstand gepaart mit all den wertvollen Erfahrungen aus der Erziehung der EIGENEN Kinder führen zu einer tatsächlich professionellen und für alle Beteiligten sinnvollen pädagogischen Intervention ... Kommentar Martina: nur ein Krebspatient kann ein guter Onkologe sein. ;o) ... ICH sage dazu nur, dass Herz und Verstand eine gute Basis darstellen, ein Pädagogikstudium aber durchaus (hört! hört!) eine sinnvolle Ergänzung zu diesen positiven Charaktereigenschaften sein kann ... Erfahrungen aus der Erziehung eigener Kinder sind meiner Ansicht nach nicht hinderlich aber dennoch nicht zwingend erforderlich und damit bin ich in meinen Augen wieder aus dem Schneider. ;o)

Drittens:

MEINE pädagogische Professionalität zeichnete sich in der letzten Woche vor allem dadurch aus, dass ich der Quelle dieser - und übrigens noch anderer, den heutigen Rahmen aber sprengender - Theorien über Gott und die Welt nicht an die Gurgel gesprungen bin. BIN ich nun eine gute Pädagogin oder nicht?! ;o)

Freitag, September 29, 2006

Ich "blogge" jetzt!

Hallo Ihr Lieben,
nachdem ich nun zwar immer noch nicht so richtig weiß, was genau ein BLOG eigentlich ist, habe ich mich dennoch dazu entschlossen, einen solchen anzulegen. Das Schmökern im BLOG meines Bruders (blog.mohl-online.de) hat mir einfach zu großen Spaß gemacht und mir außerdem enorm viele AKTUELLE Informationen über ihn und sein Leben beschert. Normalerweise erfahre ich nämlich immer alles erst Lichtjahre später oder gerne auch mal gar nicht - obwohl natürlich hinterher immer behauptet wird, ich wäre eingeweiht gewesen.
Aber nochmal zum Thema BLOG:
  1. ... "hat" man einen BLOG?! ... oder "führt" man einen BLOG?!
  2. ... heißt es überhaupt DER BLOG?! ... oder doch eher DAS BLOG?!
  3. ... was genau hat dieser neuerliche Anglizismus in der deutschen Sprache zu suchen?!
  4. ... und was bedeutet BLOG überhaupt?!

Nun gut: vermutlich werde ich auch dieses Mal keine "normalen" Antworten auf all meine Fragen bekommen ... was natürlich in keinem Fall auf meinen sich der Schuhgröße annähernden Intellekt in Bezug auf alle medialen Fragen sondern vielmehr auf die stümperhaften Erklärungsversuche meiner Mitmenschen zurückzuführen ist ... ein HOCH auf die externale Attribuierung!

Bevor ich mir hier jetzt noch die Finger blutig tippe, um dann hinterher doch keines der Worte in meinem BLOG zu finden, will ich es für heute einmal dabei belassen und mich noch ein bisschen mit den gestalterischen Möglichkeiten meines BLOGS auseinandersetzen.