Freitag, März 09, 2007

Neue Kollegen!

Hallo Ihr Lieben,
ich bin heute wirklich nicht zu stoppen! Aber hatte ich nicht gesagt, Ihr sollt Euch ein bisschen Zeit nehmen und Euch zurücklehnen?! ;o)
Das Thema "Neue Kollegen" war ja zwischenzeitlich leicht negativ konnotiert. Denn die vergangenen Wochen und Monate haben gezeigt, dass längst nicht jede Kollegin der Arbeit mit "Jugendlichen mit erhöhtem Förderbedarf" gewachsen ist und außerdem ein etwas fortgeschritteneres Alter nicht zwangsläufig bedeutet, dass die betreffende Person die Nachteile fehlender Körperhygiene kennt und ihre Lehren zieht.
Aber seit ganz kurzem hat eine neue Kollegin ihren Weg zu uns gefunden. Und die ist nicht nur sehr nett, sondern noch dazu - trotz ihrer Jugend - mit einem sicheren Auftreten, einer sympathischen Optik und einer mehr als ausreichend guten Einstellung zur Körperhygiene ausgestattet.
Das alles hat dazu geführt, dass
  • unsere bereits bestehende Fahrgemeinschaft sich um ein Mitglied erweitert hat;
  • ich eine weitere nette Mitstreiterin im AdA-Kurs habe;
  • ich jetzt endlich weiß, dass BIONADE nicht nur im Globus verkauft, sondern auch in einem von mir ohnehin sehr geschätzten Café in Saarbrücken angeboten wird.

Ihr seht: neue Kolleginnen KÖNNEN auch ein Gewinn sein!

Ein ganz verflixter Samstag!

Hallo Ihr Lieben,
einer geht noch, einer geht noch rein ... heute bin ich wirklich superplauschig ;o)
Das Thema "Ein ganz verflixter Samstag" sollte eigentlich schon am vorvergangenen Sonntag gePOSTET werden. Aber da war ich überhaupt gar nicht in Schreiblaune. Und deshalb kommt es jetzt dran.
Samstag vor zwei Wochen bin ich - wahrscheinlich bedingt durch mein zeitiges Zubettgehen am Freitagabend - schon sehr früh wach geworden. Und weil ich mir für das aktuelle Jahr vorgenommen habe, nicht mehr so viele Wochenenden auf meiner Couch zu verschlumpfen, habe ich mich direkt geduscht und bin losgezogen.
Zuerst bin ich auf den Markt an der Ludwigskirche gefahren. DA war noch alles in Ordnung. Ich habe mein Obst und Gemüse gekauft, habe eine Kiwi geschenkt bekommen und mich durch verschiedene Olivensorten durchprobiert und zuletzt ein paar Blümchen gekauft.
Dann bin ich ins Parkhaus von Karstadt gefahren. Das war auch schon (9:15 Uhr) geöffnet und ich habe mir auch bei der großen Anzahl an freien Parkplätzen noch nichts gedacht, sondern mich vielmehr gefreut, dass ich nicht wieder stundenlang meine Ründchen drehen muss. Komisch fand ich es erst, als ich beim Näherkommen gesehen habe, dass da schon einige Leute vor der Tür stehen. Mir war dann schnell klar, dass der Karstadt um diese Uhrzeit seine Pforten wohl kaum wegen Überfüllung geschlossen hat und so habe ich mich - peinlich berührt - neben die Wartenden gestellt und mich ein bisschen gefühlt als wäre Angebotstag bei ALDI oder LIDL.
Als dann endlich aufgeschlossen wurde, bin ich mit den anderen Wartenden ins Karstadt gespült worden, durch das ICH ja nur durchlaufen musste, um meinen Monatseinkauf bei dm zu tätigen. Dort angekommen, habe ich dann angefangen, meinen Zettel abzuarbeiten. Als ich fast am Ende angekommen war, habe ich meinen Wagen für eine sehr kurze Zeit unbeaufsichtigt in einem der engen Gänge stehen lassen, um ihn kurz darauf dort nicht mehr wiederzufinden. ... Nicht, dass jetzt jemand denkt, ich hätte den verbummelt oder könnte mich nicht mehr an den genauen Standort erinnern! NEIN! ... Nachdem ich dann Alles zum zweiten Mal eingeladen hatte und an der Kasse angekommen bin, habe ich die Kassiererin mal gefragt, ob sie beim Scannen nicht ein Dejavus und eventuell ein anderer Kunde die identische Produktpalette abgegrast hat. SIE konnte sich nicht erinnern, aber ihre Kollegin hat es gleich erkannt: sie hat die Produkte in die Regale zurücksortiert, weil sie angenommen hat, der entsprechende Kunde hätte den Wagen "vergessen"?!?! ... Ich hab die "Kollegin" nicht erkannt, aber ich bin sicher, sie hat schon mal an einem Förderlehrgang oder einer ähnlichen Maßnahme für Menschen mit erhöhtem Förderbedarf teilgenommen.;o)
Als ich dann mit meinem Rieseneinkauf ins Parkhaus zurückkam - da hatte ich das Ticket schon bezahlt - konnte ich leider nicht einsteigen, weil zwei blöde französische Parksünder sich entschlossen hatten, mein Auto rechts und links derart eng zu flankieren, dass meine Türen sich noch nicht einmal so weit öffnen ließen, dass ich meinen Rucksack problemlos hätte ins Auto legen können. Meine aufgeregte Hopserei rund um mein Auto und meine mehr oder weniger deutlichen Flüche sind aber dann glücklicherweise einem sehr hilfsbereiten DEUTSCHEN aufgefallen und dieser ist über die Beifahrerseite ins Auto gekrabbelt und hat es mir aus der Parklücke chauffiert. ... Ohne ihn hätte ich wohl mal wieder den Weg über den Kofferraum wählen müssen. ;o)

Du kannst mich Holger nennen!

Hallo Ihr Lieben,
wie bereits angekündigt, befinde ich mich heute in einer sehr mitteilungsfreudigen Laune. Und deshalb äußere ich mich nun noch zu dem oben genannten Thema, das sich einmal mehr mit der VHS befasst.
Wie Ihr ja wisst, freue ich mich seit September an der hohen Qualität der Sprachkurse an unseren Volkshochschulen. Den ersten Kurs habe ich - zu meiner großen Überraschung - ohne Nervenzusammenbruch überstanden. Und weil sich unsere Lehrerin mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit erst einmal in einem Sanatorium erholen musste, kam es zu einer dreiwöchigen Pause zwischen diesem und dem Folgekurs.
Dieses Päuschen haben Julia und meine Wenigkeit dann einmal genutzt, um ein kleines Repetitorium abzuhalten. Im Rahmen einer spanischen Wegbeschreibung hat sich Julia dann so verzettelt, dass ihre Ausführungen immer unverständlicher wurden. Den ohnehin schon kaum noch zu stoppenden Lachanfall hat sie dann mit dem Ausspruch "Du kannst mich Holger nennen" angeheizt, denn bei besagtem Holger handelt es sich um eine große Doppelnull aus unserem Spanischkurs.
Eben dieser Holger hat sich dann zwei Wochen später im Folgekurs direkt neben mich gesetzt. Zunächst haben wir die Inhalte des ersten Kurses noch einmal aufgefrischt und dabei haben einige - und Holger war da federführend - echt "abgekackt". Trotzdem hat er sich dann kurz darauf erdreistet, zuerst Julia und dann mich zu verbessern, weil er dachte, er hätte eine neue Regel schneller verstanden ... das war mal wieder einer dieser Augenblicke, in denen ich froh war, dass meine Eltern mich so gut erzogen haben! Denn wenn mir auch nur einer der Sätze, die mir da auf der Zunge lagen, rausgeplöppt wäre, hätte ich gegen den muskelbepackten Holger sicher alt ausgesehen ... mal ganz abgesehen davon, dass ich wie voll die arrogante Zicke rübergekommen wäre ... und wer will das schon. ;o)
Also hab ich seine Anmerkungen nur geschluckt, mir meinen Teil gedacht und Julia hat getuschelt "Du kannst mich Holger nennen". ;o)

Ausgewanderte große Brüder

Hallo Ihr Lieben,
... ich weiß ... ich habe mich wahnsinnig lange nicht mehr meinem BLOG gewidmet. Aber jetzt bin ich ja wieder hier und habe gleich ein paar neue Themenbereiche auf Lager. Lehnt Euch also zurück und nehmt Euch ein wenig Zeit. ;o)
Ich beginne mit dem Thema "Ausgewanderte große Brüder". Und das tue ich deshalb, weil mein herzallerliebster großer Bruder zwischenzeitlich seinen Aufenthaltsort gen Westen - genauer gesagt nach Spanien - verlegt hat und sich daraus einige bisher nicht dagewesene Probleme ergeben haben, die mir zeigen, dass große Brüder - wie ich das ja bereits an anderer Stelle erwähnt hatte - was Wunderbares sind.
Für MICH zeigt sich das unter anderem darin, dass ich meine PC-Probleme kaum noch lösen kann. Derzeit schlage ich mich z.B. mit der Frage rum, warum um alles in der Welt ich bei mir zu Hause daran gehindert werde, mir Rezepte von Tim Mälzer aus dem Internet runterzuladen oder sie dort auch nur aufzurufen. Und dann steht da noch ein supertoller PC einfach so ungenutzt unter meinem Schreibtisch, weil ich es ohne "SEINE" Hilfe nicht schaffe, meine alten Daten auf die neue Festplatte zu übertragen.
Ein weiteres Problem ist die direkte Kontaktaufnahme. Früher hat man sich mal eben auf ein Wochenende bei den Eltern geeinigt oder ist einfach so mal kurz nach Frankfurt gedüst. Jetzt ist das schon schwieriger. Während ich an Ostern eigentlich in Berlin sein wollte, hat sich mein großer Bruder mit Frau im Bottwartal angekündigt. Und weil ich die beiden natürlich auch mal wieder sehen möchte, musste ich meinen Berlinaufenthalt abkürzen.
Jetzt kann ich meinem großen Bruder beileibe nicht vorwerfen, dass er den Kontakt zu mir einschlafen lässt. Aber ehrlich gesagt: telefonieren ins Ausland bzw. aus dem Ausland hatte ich mir qualitativ hochwertiger vorgestellt und schon gedacht, dass es die persönlichen Treffen zumindest zeitweise ersetzen könnte ... oder sollte das Rauschen in der Leitung einfach nur ein Trick von ihm sein, den Redefluss seiner kleine Schwester in Grenzen zu halten?! ... Dafür spräche, dass er auch ganz außer sich war, als ich von einem 14tägigen Aufenthalt meinerseits in seiner neuen Heimat gesprochen habe. ;o)
Na ja: jedenfalls finde ich, dass die genannten Probleme durchaus den Hinweis erlauben, dass eine PS2 mir den Weg aus meinem Jammertal - mein BRUDER ist WEG! ;o) - zeigen könnte ... und das ist mitnichten ein "blumiger" Hinweis, wie mein Bruderherz das in seinem BLOG mal behauptet hat, sondern schon sehr konkret von mir so gemeint. ;o)